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10 Tipps: So gestaltest du deine Freebie Landingpage und gewinnst mehr Newsletterleser

Newsletter Onlinekurs

E-Mail-Marketing ist ein hervorragendes Marketingtool für die Kundenbindung und ein wertvoller Bestandteil einer digitalen Verkaufsstrategie. Daher ist die Nutzung von E-Mail-Marketing wirklich jedem Selbstständigen wärmstens zu empfehlen. 

Nur einen Hacken hat E-Mail-Marketing zu Beginn: Man muss erst die E-Mail-Liste füllen. Und das ist gar nicht so leicht, wie es klingt. 

Die Frage, die du dir stellen musst: Wie schaffst du es, dass sich wildfremde Leute für deinen Newsletter eintragen? Die Antwort: Mit einem Freebie. 

Im Austausch für ihre E-Mail-Adresse erhalten deine Newsletter-Abonnenten ein Freebie. Das kann beispielsweise ein kostenloses PDF, ein Mini-Training oder ein Webinar sein. Wichtig ist nur, dass es deinen Newsletter-Abonnenten einen Mehrwert bietet. Dann ist die Freebie-Methode ein Win-Win für beide Parteien. 

Doch damit dein Freebie erfolgreich wird und dir mehr Leser für deinen Newsletter bringt, ist eine überzeugende Landingpage notwendig. 

In diesem Artikel erhältst du 10 Tipps, wie du deine Landingpage so optimieren kannst, dass sie dein Freebie bestmöglich präsentiert. 

1. Verleihe deiner Freebie Landingpage eine catchende Headline

Die Überschrift ist eines der Elemente, die als erstes wahrgenommen werden, wenn Besucher auf deine Landingpage gelangen. Und du weißt ja wie es heißt: Der erste Eindruck zählt.  Tatsächlich stimmt das auch. Denn statistisch gesehen haben wir nur noch ca. 7 Sekunden, um mit unseren Inhalten zu überzeugen. Wenn deine Besucher länger brauchen, um den Sinn der Landingpage zu verstehen, hast du leider schon viele potenzielle Newsletterleser verloren. Denn sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach wieder wegklicken.  Daher darfst du deiner Headline besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Verfasse eine Überschrift, die diese beiden Punkte beinhaltet: 
  1. Um was geht es auf der Landingpage genau? (Art deines Freebies: PDF, Mini-Kurs, Webinar)
  2. Was ist der Mehrwert deines Freebies? Was gewinnt der Interessent davon? 
  Zudem sollte die Überschrift Neugier wecken und Lust auf mehr machen.

2. Alles wichtige direkt above the fold

Above the fold ist der Bereich ganz oben auf einer Webseite, der sichtbar ist, noch bevor der Websiteuser scrollt. Im Idealfall bringst du hier bereits alle wichtigen Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung unter. Warum? Weil wir eben nur 7 Sekunden haben, um zu überzeugen. Wenn der Freebie-Interessent in diesen 7 Sekunden direkt sieht, …
  1. …um was es geht es,
  2. …dass es kostenlos ist,
  3. …hier kann ich es downloaden…
  …kann er/sie viel schneller die Entscheidung für das Freebie treffen und deiner Handlungsaufforderung nachkommen.  Beantwortest du also alle wichtigen Fragen bereits above the fold, steigt die Chance, dass dein Freebie heruntergeladen wird. Der Grund dafür ist zugleich auch der nächste Tipp.

3. Mache es so einfach wie möglich

Jetzt mal ehrlich: Wir alle sind ein bisschen faul und lieben es, wenn es uns so einfach wie möglich gemacht wird. Je weniger Klicks für die Anmeldung zu deinem Newsletter nötig sind, desto eher werden sich Personen dafür anmelden. “Keep it simple” heißt das Zauberwort, oder vielmehr der Zaubersatz.   Diesen Grundsatz darfst du übrigens auch für deine Anmeldedaten verinnerlichen. Niemand mag es, wenn man sich erst komplett “ausziehen” muss, um das Freebie zu erhalten. Im Prinzip brauchst du nur die Mailadresse. Den Namen kannst du optional noch abfragen. Und mehr brauchst du nicht. Daher belasse es lieber dabei, anstatt potenzielle Newsletter-Leser durch eine detaillierte Datenabfrage zu verschrecken. 

4. Nutze Mock-Ups, um dein Freebie ansprechend zu präsentieren

Schon mal probiert ein digitales Produkt hübsch zu präsentieren? Irgendwie schwierig so ganz ohne Produktfotos, oder? Die Lösung sind Mock-Ups! Und zwar solche Mock-Ups, die Ausschnitte deines digitalen Produktes zeigen.  Durch ein Mock-Up erhalten deine Interessenten einen Einblick in das Freebie und dein Freebie erhält eine hübsche “Produktverpackung”.  Zudem wirkt sich die ansprechende Gestaltung positiv auf die Conversion deiner Landingpage aus. Warum? Weil wir automatisch zu dem Produkt greifen, was uns optisch anspricht. Das ist Online nicht anders, als im Supermarkt vor Ort.

5. Hebe die Vorzüge deines Freebies hervor

Welche Probleme löst dein Freebie? Welche Wünsche erfüllt es? Was ist der konkrete Nutzen davon? Bei was hilft es?

Damit dein Freebie so richtig durch die Decke geht, müssen deine Interessenten schon vor dem Download wissen, welchen Mehrwert sie durch das Freebie erhalten werden. Das erfahren sie aber nur, indem du es ihnen erzählst.

Kommuniziere daher die drei wichtigsten Benefits, die dein Freebie mit sich bringt, klar und verständlich auf deiner Landingpage. Und bitte verstecke sie nicht in deinem Fließtext, sondern hebe sie deutlich hervor.

Du könntest sie beispielsweise in drei Spalten nebeneinander oder in einer Aufzählung untereinander darstellen. Passende Icons oder Bilder sind auch immer eine gute Möglichkeit, um die Vorteile noch deutlicher vom Fließtext zu separieren.

6. Kenne deine Zielgruppe

Dieser Tipp ist eigentlich ein No-Brainer, weil die Zielgruppenkenntnis für wirklich ALLES im Marketing und Vertrieb wichtig ist. Daher ist es klar, dass sie auch für deine Freebie Landingpage essentiell ist.

Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto besser kannst du sie auf der Landingpage ansprechen. Und je mehr sich die Interessenten von deinen Formulierungen angesprochen fühlen, desto eher werden sie “Ja” zu deinem Freebie sagen und dir ihre E-Mail-Adresse geben.

Ein toller Tipp in diesem Bereich: Nutze das Wording deiner Zielgruppe. Klingt erstmal simpel, ist aber unglaublich wirksam.

Indem du das gleiche Wording, wie deine Zielgruppe verwendest, zeigst du, dass du sie verstehst. Das wiederum schafft Sympathie und Identifikation mit dir und deinen Inhalten. So erreichst du die Personen, die du wirklich erreichen willst: deine Wunschkunden.

Einige Beispiele für ein zielgruppenorientiertes Wording: 

  • Die Personen in deiner Zielgruppe nutzen englische Begriffe, wie “on fire” oder “commitment”, dann liegt es nahe, dass du auch diese Englischen Wörter nutzt, anstatt die Deutsche Übersetzung.

  • Deine Zielgruppe spricht im jugendlichen Slang, dann verwende du auch diese Sprache auf der Landingpage.

  • Deine Wunschkunden drücken sich sehr gewählt aus, dann achte auf eine korrekte und höfliche Ausdrucksweise.

Je näher du an das Wording deiner Zielgruppe rankommst, desto besser.

7. Fokussiere dich auf das Wesentliche 

Deine Freebie Landingpage hat nur eine einzige Aufgabe: Dein Freebie so attraktiv zu präsentieren, dass Interessenten dir im Gegenzug dafür ihre E-Mail-Adresse überlassen. Nicht mehr und nicht weniger.

Inhaltlich solltest du daher nur Informationen auf die Landingpage packen, die zielführend sind. Mit zu vielen Zusatzinfos verwirrst du deine Landingpage-Besucher nämlich nur. Zudem bedeuten mehr Infos auch mehr Text und je mehr Text du auf eine Landingpage packen möchtest, desto unübersichtlicher wird es.

Konzentriere dich lieber auf die wichtigsten Infos und präsentiere diese ansprechend, anstatt viele Infos in lange Fließtexte zu packen.Denn wenige Sätze auf den Punkt sind deutlich aussagekräftiger und überzeugender, als viel Bla-Bla.

8. Blende das Menü der Freebie-Landingpage aus

Gerade hatten wir es schon davon: Die Conversion deiner Landingpage nimmt dann zu, wenn du so wenig wie möglich von den essentiellen Dingen und vor allem von der Anmeldemöglichkeit ablenkst. 

Im Idealfall sollen alle Landingpage-Besucher die Conversion auslösen, indem sie sich das Freebie sichern und sich zum Newsletter anmelden. Nichts soll von diesem Ziel ablenken.

Und jetzt mal ehrlich: Was verführt auf einer Website am meisten zum Wegklicken? Natürlich die Websitenavigation mit ihren zahlreichen Klick-Möglichkeiten. Deswegen solltest du genau diese auf deiner Freebie Landingpage ausblenden – sowohl im Header, als auch im Footer.

Wenn du bewusst keine andere Klick-Möglichkeit anbietest, außer die zur Anmeldung, haben deine Besucher nämlich nur drei Möglichkeiten: 

  1. Sie melden sich zu deinem Newsletter an und sichern sich das Freebie

  2. Sie verlassen die Website komplett 

  3. Sie klicken sich über das Impressum oder die Datenschutzerklärung (beides musst du rechtlich im Footer angeben) zurück auf deine Website. 

Da die dritte Möglichkeit in der Praxis für die meisten zu umständlich sein wird, gibt es quasi nur zwei Klick-Möglichkeiten. Die Chance, dass deine Landingpage konvertiert steigt also auf 50 %, wenn du die Navigation ausblendest. 

Allein durch diesen simplen Trick erhöht sich die Conversion Rate deiner Landingpage im Regelfall enorm. Probiere es selbst aus!

9. Stelle dich und deine Expertise vor

“Warum soll ich mich denn auf der Freebie Landingpage vorstellen, wenn ich doch eine komplette Über-Mich-Seite auf meiner Website habe?” Zum einen, weil wir, wie im Punkt zuvor erwähnt, die Hauptnavigation auf den Landingpages verstecken und zum anderen, weil nicht jeder, der auf deine Landingpage gelangt, dich kennt. 

Gerade, wenn du die Reichweite deines Freebies durch Ads steigern willst, wirst du viele Besucher auf deiner Landingpage willkommen heißen dürfen, die dich überhaupt nicht kennen. Und genau diesen Leuten solltest du dich vorstellen. 

Wer bist du? Was machst du? Warum bist du die Expertin / der Experte auf deinem Gebiet?

Denn im Normalfall wollen Personen erst wissen wer du bist, bevor sie dein Freebie herunterladen. Schließlich gibt man seine E-Mail-Adresse nicht gerne an irgendjemanden heraus, den man überhaupt gar nicht kennt. 

Schaffe also erst eine persönliche Ebene, indem du dich auf deiner Freebie Landingpage vorstellst. Und zwar bitte mit einem sympathischen Bild oder vielleicht sogar mit einem kurzen Video.

10. Ein einziger Call to Action

Auf deiner Freebie Landingpage wollen wir durch nichts von der Anmeldemöglichkeit ablenken. Was für die Inhalte und die Navigation gilt, das gilt selbstverständlich auch für die Handlungsaufforderung. 

Lenke niemals mit unwichtigeren Handlungsaufforderungen wie “Abonniere meine Social Media Kanäle” oder “Lese die neuesten Blogbeiträge” ab. Diese CTAs sind gut und wichtig, aber auf der Freebie-Landingpage völlig fehl am Platz. 

Konzentriere dich auf einen einzigen Call-to-Action. Nämlich den Freebie-Download und damit verbunden die Anmeldung zum Newsletter. 

Dabei kannst du natürlich in der Wortwahl variieren, aber das Ziel sollte immer die Anmeldung sein. 

Ein Beispiel:
Angenommen du hast auf deiner Freebie Landingpage 3 Anmeldemöglichkeiten. Dann kannst du sehr gerne 3 unterschiedliche Sätze verwenden wie bspw. “Jetzt downloaden”, “Kostenlos herunterladen”, “Ja, ich will das PDF”. Im Wording sind sie komplett unterschiedlich, aber in der Handlungsaufforderung meinen sie das gleiche. Und darauf kommt es an. 

Fazit: 

Es gibt viele Möglichkeiten, deine Freebie Landingpage zu optimieren. 10 einfache aber sehr effektive Möglichkeiten habe ich dir in diesem Blogartikel vorgestellt. 

Probiere diese 10 Tipps doch mal selbst aus und du wirst sehen, dass die Anmeldungen zu deinem Newsletter steigen werden. 

 

Jessy Roth

Expertin für Webdesign & authentisches Marketing 

Ob Webdesign, SEO, Branding oder strategisches Content Marketing – Mit über 10 Jahren Erfahrung im Marketing und ihrem ganzheitlichen Know-How unterstützt Jessy Businessstarter und Selbstständige beim Aufbau ihres authentischen Online-Markenauftritts.

Nach dem Hilfe-zur-Selbsthilfe-Prinzip, zeigt sie ihren Kunden in digitalen Workshops, wie sie ihre Website und ihr Marketing selbst in die Hand nehmen können.

Damit sie sich langfristig das selbstbestimmte Business aufbauen können, von dem sie immer geträumt haben.

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Viviana Brandhofer

Über Viviana

Ich bin Viviana. Mein Name leitet sich vom italienischen Wort „vivere“ ab und bedeutet LEBEN. Jeder der mich kennt, würde vermutlich gleich zustimmen: „Das passt!“ Meine lebensfrohe Art, die große große Klappe in Form von Schlagfertigkeit und dass ich immer am grinsen bin, zeichnet mich aus. Ich lebe mit Kind und Kegel in Dachau, einem Vorort von München. 

Dream Big ❤️✨

Im März 2019 hatte ich die Idee mein eigenes Business zu gründen. Weg vom nine to five und rein in den selbstbestimmten Beruf. Tatsächlich habe ich relativ schnell gekündigt, um all meine Zeit in das Business stecken zu können. Heute arbeite ich ortsunabhängig, teile mir meine Zeit frei ein und arbeite mit viel Spaß an kreativen Projekten, mit tollen Menschen, verteilt auf dem ganzen Erdball!

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